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Beginn der Arbeiten an den TransAgglo-Langsamverkehrszugängen am Grandfey-Viadukt

Am Mittwoch haben die Gemeinden Granges-Paccot und Düdingen, die Agglomeration Freiburg und der Kanton Freiburg offiziell mit den Bauarbeiten für eine neue Einrichtung für den Langsamverkehr am Grandfey-Viadukt begonnen. Der erste Spatenstich markiert den Abschluss eines langen Prozesses der Zusammenarbeit über den Röstigraben hinweg, dessen Ziel es war, den historischen Charakter der Brücke zu bewahren und gleichzeitig ihre Zugänglichkeit zu verbessern. Die im Rahmen des Agglomerationsprogramms der 2. Generation geplante Anlage sieht den Bau von zwei Zugangsrampen für den Langsamverkehr auf beiden Seiten der Brücke vor, um Radfahrern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Fortbewegung zu erleichtern. Die Bauarbeiten, die Teil der Strategie der TransAgglo sind, sollen bis zum Frühjahr 2027 dauern.

© Foto : Héloise Hess

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Dieses am Mittwoch, 4. März 2026, lancierte Grossprojekt zielt darauf ab, eine bestehende Infrastruktur umzugestalten, um das Radfahren zu erleichtern und die Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern. Es ist Teil einer klaren Absicht, den Langsamverkehr in der gesamten Agglomeration zu stärken und gleichzeitig ein symbolträchtiges Bauwerk der Region aufzuwerten. Die Bauarbeiten umfassen die Errichtung einer Zugangsrampe auf jeder Seite des Grandfey-Viadukts, damit Radfahrer das Bauwerk durchgehend überqueren können, ohne absteigen oder ihr Fahrrad die Treppen hinauftragen zu müssen. Diese Übergänge ermöglichen es auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die Brücke leichter und sicherer zu erreichen. Sie werden jeweils 53 m und 58 m lang sein und sich harmonisch an das denkmalgeschützte Bauwerk anfügen. Die Auswirkungen auf die umgebende Landschaft werden ebenfalls begrenzt sein. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund CHF 6,58 Millionen. Die am Mittwoch, 4. März begonnenen Arbeiten werden bis zum Frühjahr 2027 andauern.

Das Ergebnis einer hervorragenden Zusammenarbeit über Sprachgrenzen hinweg

Da das Grandfey-Viadukt unter höchstem Schutz des Bundes und des Kantons steht, musste bei seinem Umbau ein aussergewöhnliches historisches Kulturerbe mit den aktuellen Anforderungen an die Langsamverkehrsanbindung in Einklang gebracht werden. Um das Projekt erfolgreich umzusetzen, arbeiteten verschiedene Akteure eng zusammen, allen voran die beiden an das Bauwerk angrenzenden Gemeinden Düdingen und Granges-Paccot. Die beiden Gemeinden, die zu beiden Seiten des Viadukts liegen, haben ihre Kräfte im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit gebündelt und damit ganz natürlich die «Röstigraben-Grenze» überwunden. Diese Dynamik verdeutlicht die Fähigkeit der Region Freiburg, über sprachliche Differenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um ein Grossprojekt zu verwirklichen.

Der lange Prozess, der zum Baustart führte, erforderte auch eine intensive Zusammenarbeit mit mehreren Dienststellen des Kantons Freiburg, insbesondere mit dem Amt für Kulturgüter (KGA) und dem Amt für Wald und Natur (WNA), um den Schutz des historischen Bauwerks zu gewährleisten. Diese aussergewöhnliche und multidisziplinäre Zusammenarbeit erstreckte sich auch auf die SBB, Eigentümerin dieses Eisenbahnviadukts, und die Agglomeration Freiburg. Unter der Leitung des für das Projekt verantwortlichen Ingenieurs, der eine Schlüsselrolle bei der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen technischen Anforderungen, Sicherheit und Denkmalschutz spielte, wurden auch Architekten in das Projekt einbezogen, um eine respektvolle Integration der Übergänge in dieses historische Bauwerk zu gewährleisten.

Ein Bauwerk, das ein Schlüsselelement der TransAgglo darstellt

Das vom Kanton Freiburg mit Unterstützung des Bundes finanzierte Projekt ist Teil der TransAgglo-Strategie der Agglomeration Freiburg, des kantonalen Radwegenetzplans des Kantons Freiburg und des Agglomerationsprogramms der 2. Generation (AP2). Es ergänzt die Ost-West-Achse der TransAgglo, die Avry mit Düdingen verbindet, und stellt eine erhebliche Verbesserung der Sicherheit, des Komforts und der Kontinuität der Langsamverkehrswege in der Agglomeration dar.

Dieses wichtige Bauvorhaben reiht sich ein in eine Reihe bereits abgeschlossener oder laufender Projekte in der Agglomeration zur Förderung des Langsamverkehrs (Toggelilochbrücke, Fussgängerbrücke in Givisiez, Unterführung in Cormanon usw.). Mehrere weitere Projekte für den Ausbau der TransAgglo werden 2027 folgen, insbesondere in Richtung Düdingen (Sektor Garmiswil, Zelg), um die Verbindungen zwischen dieser Gemeinde des Sensebezirks und dem Rest der Freiburger Agglomeration zu verbessern.

Eine historische Erneuerung 100 Jahre nach den letzten Arbeiten

Die Errichtung der Zugangsrampen markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Grandfey-Viadukts. Die zwischen 1857 und 1862 aus Stahl erbaute und zwischen 1925 und 1927 durch eine Betonkonstruktion verstärkte Brücke wird 100 Jahre nach diesen letzten Konsolidierungsarbeiten eine umfassende Neugestaltung erfahren. Das Grandfey-Viadukt ist somit ein wichtiges Zeugnis der Freiburger Geschichte. Die neuen Zugangsrampen, die 2027 zum hundertjährigen Jubiläum des Viadukts in Betrieb genommen werden, ergänzen das Bauwerk unter strikter Wahrung seiner architektonischen Identität und seines kulturellen Vermächtnisses.