Erweiterungsarbeiten und vorübergehende Schliessung der P+R Anlage Marly-Corbaroche ab dem 1. Dezember 2025
Um die notwendigen Arbeiten für den Bau einer Erweiterung der P+R Anlage (Park and Ride) von Corbaroche durchzuführen, kündigen die Agglomeration Freiburg und die Gemeinde Marly die vorübergehende Schliessung des Parkplatzes ab dem 1. Dezember 2025 an. Die Arbeiten, die von der Gemeinde Marly durchgeführt und von der Agglomeration Freiburg, dem Kanton Freiburg und dem Bund im Rahmen des Agglomerationsprogramms der 3. Generation finanziert werden, werden das Angebot der P+R Anlage um mehr als 60 neue Stellplätze erhöhen. Die Bauarbeiten, die von Dezember 2025 bis Anfang 2028 andauern werden, ermöglichen die Errichtung eines brandneuen Parkhauses mit vier Etagen, um so der starken Nachfrage nach P+R Plätzen in diesem Bereich gerecht zu werden.
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Eine neue Park-and-Ride Anlage mit 204 Stellplätzen auf vier Ebenen
Um der starken Nachfrage nach P+R Parkplätzen an der Zufahrt zur Agglomeration im Raum Marly gerecht zu werden und die Möglichkeiten für einen Modaltransfert zu erhöhen, geben die Agglomeration Freiburg und die Gemeinde Marly den Beginn der Arbeiten zur Erweiterung ders Park-and-Ride Anlage Corbaroche bekannt. Dieses Grossprojekt unter der Leitung der Gemeinde Marly wird sowohl von der Agglomeration Freiburg als auch vom Kanton Freiburg und dem Bund im Rahmen des AP3 finanziert und auf einem Grundstück der Gemeinde Marly realisiert. Es sieht die Schaffung eines neuen Park-and-Ride Parkhauses mit vier Etagen und 204 Stellplätzen vor, gegenüber 141 Stellplätzen beim derzeitigen P+R. Dieses neue Grossprojekt in unmittelbarer Nähe der Buslinie 1, die alle 8 Minuten fährt, wird Pendlern und externen Besuchern bessere Parkmöglichkeiten bieten, um bequem und schnell in die Innenstadt zu gelangen. Im Rahmen des Projekts werden auch die neue Feuerwache und Räumlichkeiten für die ambulante häusliche Pflege im selben Gebäude eingerichtet.
Alternativen für Autofahrer
Die Agglomeration Freiburg und die Gemeinde Marly sind sich bewusst, dass die Erweiterungsarbeiten an der P+R Anlage Corbaroche und deren vorübergehende Schliessung zu Änderungen der Parkierungs-Gewohnheiten führen werden. Aus diesem Grund wird während der Dauer der Arbeiten das Parken auf den beiden Parkplätzen entlang der Route de Corbaroche in der Nähe des Sportzentrums (siehe Plan) für P+R Abonnenten ausnahmsweise gestattet sein. Aufgrund technischer Einschränkungen ist es jedoch nicht möglich, für diese Parkplätze P+R-Tageskarten zu erwerben. Die Gemeinde Marly bietet alternativ eine Tagesparkkarte zum Preis von CHF 11.50 an, die an der vor Ort installierten Parkuhr erhältlich ist. Diese kommunale Parkkarte beinhaltet kein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel, das separat erworben werden muss. Die Agglomeration und die Gemeinde Marly weisen jedoch darauf hin, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist und keine freien Parkplätze garantiert werden können.
Aufgrund dieser begrenzten Parkplatzverfügbarkeit werden die Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls dazu angehalten, auf andere P+R Parkanlagen in der Agglomeration auszuweichen, wobei die nächstgelegene sich in Bourguillon befindet. Die Agglomeration weist darauf hin, dass ein P+R Abonnement die Möglichkeit bietet, auf allen acht P+R Anlagen zu parken. Autofahrer aus den Gemeinden in der Nähe von Marly werden ebenfalls aufgefordert, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich vom 1. Dezember 2025 bis Anfang 2028 dauern.
Ein Engagement für die Multimodalität
Nach der Eröffnung von 54 P+R-Stellplätzen am Forum Fribourg Anfang 2025 entspricht dieses neue Grossprojekt der Strategie der Agglomeration Freiburg zur Förderung der Multimodalität. Die Agglomeration Freiburg setzt ihr Engagement für nachhaltige Lösungen fort. Im Rahmen der Agglomerationsprogramme werden derzeit weitere P+R Parkplätze geprüft. Mit dieser Strategie möchte die Agglomeration der Nachfrage der Autofahrer nach P+R Stellplätzen gerecht werden und die Erreichbarkeit der Innenstadt gewährleisten, gleichzeitig aber auch die Verkehrsüberlastung verringern, um die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern und umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel zu fördern.