Umweltparameter
Makro- und mikroökonomische Faktoren beeinflussen ebenfalls das Image eines wirtschaftlichen Standorts.
Dazu haben wir folgendes Globalporträt erstellt :
Kantonales politisches Umfeld
Auszüge - Angaben nicht vollständig!
o Zugunsten einer aktiven Bodenpolitik : Verwahrung der Grundstücke durch öffentliche Organe
o Zugunsten einer verstärkten Innovation : Mit der Entwicklung des Programms 2012-2015 im Rahmen der Neuen Regionalpolitik und der Schaffung von Wettbewerbsstandorten (Cluster)
o Zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung : Durch das Voranstellen erstklassiger Elemente für die nachhaltige Entwicklungsstrategie des Kantons
Wissenschaftliches Umfeld
Auszüge - Angaben nicht vollständig!
o Mit gemässigten nationalen Wirtschaftsindikatoren… (Steigerung im Vergleich der Vorjahre).
Brutto-Inlandprodukt BIP: leichter Rückgang zwischen den Schätzungen 2011 und 2012
- UBS: 2.0 => 1.3%
- KOF: 2.8 => 1.9%
- SECO: 2.1 => 1.5%
- BAK: 2.2 => 1.8%
Arbeitslosenquote: mittlere Stagnation zwischen den Schätzungen 2011 und 2012
- UBS: 3.0 => 3.0%
- KOF: 3.1 => 2.7%
- SECO: 3.1 => 3.3%
- BAK: 3.0 => 2.7%
Inflation: leichte Zunahme zwischen den Schätzungen 2011 und 2012
- UBS: 0.3 => 1.1%
- KOF: 0.7 => 1.2%
- SECO: 0.7 => 0.7%
- BAK: 0.6 => 1.2%
o Freiburg könnte in Zukunft…
- Im Jahre 2011 sollte das Freiburger BIP… um 1.9%
- Im Jahre 2012 sollte das Freiburger BIP… um 1.3% zunehmen
Quelle für Wirtschaftsfaktoren Freiburg: www.bcf.ch, "2010, Die Freiburger Wirtschaft im Aufschwung“
o Im Frühling 2011 lag die Arbeitslosenquote Freiburg bei 2.8% (Landesdurchschnitt: 3.4%).
Quelle: SECO, 04.2011, Angaben März 2011.
Fiskalisches Umfeld
Die kantonale Wirtschaftsförderung investierte sich im Jahre 2010 für die Verbesserung der Rahmenbedingungen. Der Beschluss des Kantons im Jahr 2011 weitere Steuersenkungen vorzunehmen verleiht einmal mehr dem Willen Ausdruck, günstige Steuerbedingungen zu schaffen. Im Jahre 2012 dürften ähnliche Steuersätze wie 2011 zur Anwendung gelangen. Mit dieser Politik bietet der Kanton Freiburg Steuersätze, die für die Gesellschaften sehr wettbewerbsfähig sind und mit den niedrigsten der Schweiz gleichziehen.
Hier ist auch auf die sehr gesunde finanzielle Lage des Kantons hinzuweisen, der zu den wenigen gehört, die in der Bilanz ein Vermögen ausweisen können.
Dies gilt nicht nur für Schweizer Wirtschafts- oder Industrieunternehmen, die auf nationalem Gebiet tätig sind, sonder auch für Holding und Gesellschaften, deren Aktivitäten prioritär auf das Ausland ausgerichtet sind.
Für Freiburg sind diese Massnahmen umso wichtiger, da auf Bundesebene seit 2011 keine Steuererleichterungen mehr gewährt werden.
o Besteuerung
Jede Gesellschaft mit Sitz im Kanton Freiburg unterliegt der Netto-Gewinnsteuer und der Kapitalsteuer. Allein eine Steuerklärung muss erstellt werden, die für die Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern zugleich gültig ist.
Kantonale Steuersätze für Kapitalgesellschaften:
Netto-Gewinnsteuer, Kapitalgesellschaften, nominaler Steuersatz von 8.5%
Kapitalsteuer, Kapitalgesellschaften, nominaler Steuersatz von 1.6 Promille
Gemeindesteuersätze für juristische Personen (Siehe Freiburger Jahresstatistik, Seite 448).
Der Kanton Freiburg bietet ausserdem sehr günstige Steuerbedingungen für Holdinggesellschaften sowie für Wohnsitzgesellschaften, deren Aktivitäten hauptsächlich aufs Ausland ausgerichtet sind.
o Steuerbefreiung
Im Kanton neugegründete oder frisch niedergelassene Unternehmen können in den Genuss von Steuererleichterungen gelangen. Je nach wirtschaftlicher Bedeutung ihrer Vorhaben und deren Beiträge an die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons, kann die kantonale Steuererleichterung für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren entweder ganz oder teilweise aus einer Steuerbefreiung von der Kantons- oder Gemeindesteuer bestehen.
Weitergehende Informationen:
www.promfr.ch www.agglo-fr.ch
